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Störfall-Kalender

Wir blicken zurück in die Vergangenheit. In unserem Störfall-Kalender befinden sich Ereignisse in Atomanlagen, die teilweise schon lange vom Netz sind. Doch was bleibt ist die Tatsache: Sicher ist beim Betrieb von Atomanlagen nur das Risiko!

risiko

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Hinweis: Sofern es keine weiteren Informationen zu den Ereignissen gibt ist ein LINK als Quelle angegeben. In manchen Fällen ist dieser allerdings veraltet - da hilft dann eine Suchmaschine (Recherche nach Datum und Titel).

Einträge für: 27. Januar

2019:
Schachtanlage Asse II: Hauptgrubenlüfter ausgefallen

(Quelle: https://www.bge.de/de/aktuelles/meldungen-und-pressemitteilungen/meldung/news/2019/1/293-schachtanlage-asse-ii/)

2017:
Elektronik-Schaden im Reaktorschutzsystem des Kernkraftwerk Grohnde - Inzwischen ist die Baugruppe ausgetauscht

(Quelle: http://www.weserbergland-nachrichten.de/kreisausgaben/emmerthaler-nachrichten/10637-elektronik-schaden-im-reaktorschutzsystem-des-kernkraftwerk-grohnde)

2012:
Russland: Atommüll im Meer

Fast 25000 Unterwasserobjekte sollen radioaktiven Abfall enthalten

In Russland sollen rund 25.000 feste Unterwasserobjekte radioaktiven Abfall enthalten, wie ein Beamter des Katastrophenministeriums am 26.12.2011 erklärte. Das Ministerium hat ein Register von sogenannten "Meeresgefährdungen" erstellt, das Unterwasserobjekte in der Ostsee, in der Berentsee, im Weißen- Kara- und im Schwarzen Meer, sowie im Meer bei Okhotsk und vor Japan enthält. Unter diesen "Unterwasserobjekten" sind auch Atom-U-Boote, die gesunken sind und Schiffe mit Munition und Ölprodukten, Chemikalien und radioaktivem Abfall. Gefährliche Lokalitäten mit festem radioaktiven Abfall befinden sich am Meeresboden vor allem in einer Tiefe von ca. 500 Metern, sagte Oleg Kuznetsov, der stellvertretende Chef eines speziellen Projektes beim Rettungsdienst des Ministeriums. Besonders gefährlich sind die Reaktorbehälter von U-Booten vor dem Novay-Zemlya-Archipel und Radioisotop-Kraftwerkseinheiten in der Nähe der Insel Sachalin. Quelle: RIA Novosti und Nuclear Monitor - Übersetzung Bernhard Riepl (Quelle: http://oekonews.at/index.php?mdoc_id=1067256)

2008:
Wassermangel: US-Atomkraftwerke müssen womöglich schließen

Anhaltende Trockenheit im Südosten der USA könnte zur vorübergehenden Schließung der dortigen Atomkraftwerke führen. Die Flüsse und Seen in der Region führten kaum noch genügend Wasser, um die Kühlung der Reaktoren sicherzustellen, gaben die Behörden am Mittwoch zu bedenken.

Die regionalen Energieversorger betonten, dass solche Maßnahmen keine gravierenden Stromausfälle nach sich ziehen würden. Allerdings könnten sich die Strompreise drastisch erhöhen, da die notwendige Elektrizität von Konkurrenten bezogen werden müsste. Einer Analyse der Nachrichtenagentur AP zufolge befinden sich von den 104 amerikanischen Atomkraftwerken 24 in Regionen, die in jüngster Zeit von Dürreperioden betroffen waren. (Quelle: derstandard.at)

2006:
Leckage im AKW Biblis-B

Leckage an einer Rohrleitung der Abwasseraufbereitung im Atomkraftwerk Biblis-B. (Quelle: bfs.de)

2000:
AKW Grafenrheinfeld: Verzögerter Ablauf von Prüfprogramm

Verzögerter Ablauf des Dieselbelastungsprogrammes bei Wiederkehrender Pru?fung im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld. (Quelle: bfs.de)

2000:
Neckarwestheim-2: INES-1 Störfall

Abkippen der Reaktor-Druckbehälter-Deckeltraverse bei der Handhabung im Atomkraftwerk Neckarwestheim-2. INES-Kategorie 1. (Quelle: bfs.de)

1951:
USA: Erster Atombombentest in Nevada

Am 27. Januar 1951 führte die USA den ersten Atombombentests im Testgebiet Nevada durch. Bis 1992 wurden hier 904 der größtenteils überirdische Tests durchgeführt. Die erste Atombombe namens Able hatte einen Kern aus hochangereichertem Uran und eine Sprengkraft von einer KiloTonne.

Die "Operation Ranger" war die vierte amerikanische Kernwaffentestserie. Nachdem seit 1946 Tests im Pazifik, dem Bikini-Atoll und Eniwetok-Atoll stattgefunden hatten, fürchtete die USA aufgrund des Ausbruchs des Koreakrieges am 25. Juni 1950, dass durch eine Ausweitung des Krieges weitere Atomtests im Pazifik verhindert werden könnten. Auch aufgrund der hohen Logistikkosten bei den Tests im Pazifik wurde ein Testgelände innerhalb der Vereinigten Staaten gesucht. Die Tests wurden am 6. und 11. Dezember 1950 in Los Alamos für das 3500 Quadratkilometer große Sperrgebiet Nevada Test Side (NTS) vorgeschlagen. Die Zustimmung des Präsidenten Harry S. Truman, welcher mit der sogenannten Truman-Doktrin den Grundstein für den Kalten Krieg legte, erfolgte am 11. Januar 1951. Damit war die Ranger-Testserie die erste Kernwaffentestserie auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten seit dem Trinity-Test (16. Jul 1945). Insgesamt wurden fünf Atombomben während der Operation von B-50 Bombern über dem Testgebiet abgeworfen. Die Bomben explodierten in einer Höhe von ungefähr 300 Metern. Dabei wurden Atombomben des Typs Mark-4 verwendet, nur die letzte Bombe war vom neuentwickelten Typ Mark-6. (Quelle: de.wikipedia.org, www.infotrier.de)

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